Märchen

Mikesch (Mikeš)

Das unsterbliche Buch, in das sich jeder, der die ersten Seiten liest, verliebt. Nur wenige von euch haben nichts von Mikesch gehört. Der schwarze Kater lebte in Hrusice bei der Familie Švec und am besten verstand sich mit ihm Josef. Zusammen führten sie viele fröhliche Stücke und Streiche durch, bei denen die Freunde Pačík und Bobeš, später auch der liebliche Nacíček, nie fehlten. Als Mikesch in die weite Welt aufbrach, erlebte er viele Abenteuer auf den Reisen und im Zirkus, wo er zeitweise hängenblieb. Jedoch überall ist es gut, aber zu Hause am besten, und so kehrte der Kater zurück, um allen Kindern Freude zu machen.

Das Buch enthält beide Mikeschfolgen, so wie Lada sie in 1935 und 1936 geschrieben hatte.

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Popanz und Immergrün (Bubáci a hastrmani)

Die fröhliche Erzählung über den Wassermann Brčál und den Popanz Mulisák und über ihre Freude und Sorgen mit der Erziehung der Sprößlinge Pulec a Bubáček. Beide Väter möchten  sich schon nach einigen Jahrhunderten anständigen Faches zur Ruhe setzen, aber die Söhne haben es nicht besonders eilig, das Fach zu ergreifen und suchen weiterhin anderen Zeitvertreib und andere Unterhaltung.

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ÜBER DEN SCHLAUEN GEVATTER FUCHS (O CHYTRÉ KMOTŘE LIŠCE)

Im Forsthaus „Bei den fünf Hainbuchen“ ging es dem scharfsinnigen Fuchs nicht schlecht. Von den Menschen lernte er sprechen , lesen und schreiben. Aber als er erwachsen wurde, wollte er in die weite Welt. Und so flüchtete er und wohnte in dem nahen Wald. Da er jedoch nicht nur schlau, sondern auch erfinderisch und tapfer war, ließ er sich auf unglaubliche Abenteuer ein. Mit dem Selcher Špejlík ging er eine Wette über einen ausgezeichneten Schinken ein, die er natürlich gewann, und dabei hatte er noch Zeit ganz schöne Stücke im gesamten Städtchen auszuführen.

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SPRÜCHE (ŘÍKADLA)

Das Buch enthält volkstümliche tschechische Sprüche, Abzählreime und Weihnachts-/Osterlieder. Die Welt tschechischer, ländlicher  Traditionen ist im Buch lebend bewahrt und für die Kleinsten dank schöner Illustrationen von Josef Lada zugänglich gemacht worden.

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LEICHT MISSRATENE MÄRCHEN (NEZBEDNÉ POHÁDKY)

Das fröhliche Buch, in dem der ausgezeichnete Zeichner und Schriftsteller bekannte Märchen auf den Kopf gestellt hat. In den sechs Märchen geschehen wirklich merkwürdige Dinge, in der Geschichte „Über die tapfere Prinzessin“ (O statečné princezně) rettet die Königstochter Máňa Hans vor der Hölle, in dem Märchen „Aschenputtel-Mann“ (O Popelákovi) hat eine reiche Witwe drei Söhne und dem jüngsten geht es bei ihr nicht besonders gut. Auch in den übrigen Erzählungen finden Sie auf den Kopf gestellte Märchenmotive und können nachlesen, was alles der faule Hans, der Drache, Budulínek Mandelinka angestellt hatten und was in dem armen Königreich geschah.

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SPIELEREIEN MIT DEM TEUFEL (HRÁTKY S ČERTEM)

Die nach dem gleichnamigen Theaterspiel gedrehte Märchenkomedie gehört heutzutage zu den unvergesslichen Zuschauerklassikern. Die Geschichte des ausgedienten Soldaten Martin Kabát, der weder vor dem schrecklichen Räuber Sarka Farka noch vor der Hölle voller horntragender Teufel zurückschreckt, gehört nähmlich zu denen, die jede neue Zuschauergeneration begeistert annimmt. Alles beginnt in dem Augenblick, als zwei heiratslustige Mädchen, die Prinzessin Dišperanda und ihre Dienstmagd Káča, sich mit eigenem Blut dem Teufel verschreiben, gegen den Austausch von Märchenbräutigamen. Obwohl beide Teufelsverschreibungen irrtümerweise in die Hände des tapferen Martin gelangen, bemächtigt sich ihrer der hinterlistige Teufel Solfernus durch List und Martin bleibt nichts anderes übrig, als sich in die brennende Hölle zu begeben.

1956, 101 Min, Kulissen nach künstlerischen Entwürfen von Josef Lada.

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ÜBER DIE VERLAUFENE PRINZESSIN (O ZATOULANÉ PRINCEZNĚ)

Die Prinzessin Jůlinka soll nach den Wünschen ihres Königsvaters heiraten, geht aber lieber aus dem heimatlichen Königsort in die weite Welt hinaus. Auf ihren Wanderungen freundet sie sich mit dem Schreckengespenst Mulisák und dem Wassermann Brčál an. Zusammen mit ihnen entscheidet sie sich, das Leben des jungen Artisten František Kuldan, der ihr Herz erobert hatte, zu retten. Unter den Zirkusleuten fühlt sich die Prinzessin nähmlich am wohlsten.

1987,91Min, nach der Buchvorlage von Josef Lada

o zatoulane princezne

EIN KLECKS INS MÄRCHEN (KAŇKA DO POHÁDKY)

Die Hauptdarstellin der ungewöhnlichen Märchengeschichte ist die achtjährige Vendulka, für die die Eltern nicht besonders viel Zeit haben und so muss sie sich auch zum Geburtstag ein Geschenk nach den Anweisungen aus dem Tonbandgerät aussuchen. Es ist ein von Josef Lada den Kindern gewidmetes Buch, voll mit seinen zaubernden Bildern und Kindersprüchen. Das verzauberste ist jedoch ein großer Klecks, den Vendulka am Anfang des Buches entdeckt. Wenn sie ihn nähmlich berührt, findet sie sich im Atelier von Josef Lada wieder, der sie bewirtet, ihr seine Bilder zeigt und sich schön mit ihr unterhält. Es ist kein Wunder, dass Vendulka bald dorthin zurückkehrt und obwohl sie diesmal Herrn Lada nicht antrifft, wartet auf sie eine neue Überraschung. Hinter der Tür entdeckt sie eine von Herr Lada gemalte Herbstlandschaft und wenn sie die Kuh streicht, wird diese genauso wie das Mädchen Marjánka lebendig. Vendulka behält ihr Geheimnis nicht für sich und lädt auch ihren älteren Bruder Ondra zum Herrn Lada ein. Da sie sich auf den Ausflug in das Märchen während einer Fahrt in der U-Bahn begeben haben, finden sie sich in der verschlossenen Abteilung des Findungsbüros wieder, wo ein anständiger Finder das Buch abgegeben hatte. Es gelingt ihnen zu Hause anzurufen und sich von den Eltern befreien zu lassen, keiner glaubt jedoch ihrer sehr fantasievollen Erzählung. Die Ausflüge in die Märchenwelt von Herrn Lada gehen weiter, bis eine Bubenbande von der Siedlung sich des Buches bemächtigt und es im frischen Beton ertränkt. Und da Ondra gerade in Ladas Märchenlandschaft zum Skilaufen ist, muss die verzweifelte Vendulka schnell überlegen, wie sie ihn zurückholen kann. Der tschechische märchenhaft gestimmte Film entstand nach der Vorlage von Jiří Melíšek in 1981, als ihn der Regisseur Ota Koval, der sich zusammen mit Milan Pavlík auch am Drehbuch beteiligt hatte, drehte.

1981, 70 Minuten

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